
Reiseblog Tag 3: Wintermorgen, Maastricht-Magie & Matchmodus
Auch am dritten Tag war Frau Holle fleißig und bescherte uns einen weißen Morgen in Brüssel. Nach dem Frühstück hieß es: Koffer einladen, letzter Blick zurück auf die verschneiten Straßen – und dann ging’s mit dem Bus weiter Richtung Maaseik.
Schneefahrbahn ist in Belgien nicht gerade Alltag, doch unser Buschauffeur Philipp blieb wie immer ruhig und brachte uns sicher durch den Tag. Unsere Route führte uns dabei auch kurz über die belgische Grenze in die Niederlande – denn ein Zwischenstopp stand am Programm: Maastricht.
Dort waren Schnee und Wind zwar unsere ständigen Begleiter, aber der Charme dieser Stadt ließ sich davon nicht beeindrucken. Ob beim Schlendern durch die Altstadt, beim Reinschauen in die unzähligen Geschäfte oder beim Aufwärmen in einer Bar – Maastricht hatte sofort dieses Gefühl von „hier könnte man länger bleiben“. Kein Wunder: Die Stadt liegt direkt an der Maas und gilt als eine der ältesten Städte der Niederlande. Und geschichtlich ist Maastricht sowieso ein großer Name – spätestens seit dem Maastrichter Vertrag von 1992, der in Europa bis heute nachhallt.
„Hier müssen wir unbedingt mal im Sommer her!“, zeigte sich Alexander W. begeistert – und nach ein paar Minuten in den Gassen dachten sich das wahrscheinlich die meisten.
Besonders schön: Unser Geschäftsführer Markus Gaugl ließ es sich nicht nehmen, extra von Maaseik nach Maastricht zu fahren, um die Fan-Delegation persönlich zu begrüßen. „Schon unglaublich, wie die TSV-Familie bei internationalen Spielen auftritt“, zeigte sich Markus Gaugl begeistert – und bei so vielen Mitreisenden merkte man einmal mehr: Das ist nicht nur eine Auswärtsfahrt, das ist TSV-Zusammenhalt.
Zur Einstimmung aufs Match meldete sich auch Max Thaller per Sprachnachricht an die gesamte Fanrunde und brachte endgültig den Schalter auf Spielmodus.
In Maaseik selbst gibt es touristisch nicht allzu viel – darum blieb das Abendprogramm vor dem Spiel bewusst gemütlich: kurze Spaziergänge, ein Kaffee hier, ein kurzer Plausch dort, ein bisschen Energie sammeln. Denn ab 20:30 Uhr heißt es: lautstark, geschlossen und mit voller TSV-Power in der Steengoed Arena – jetzt geht’s zur Sache.

















