
Sportgeschichte: TSV Raiffeisen Hartberg erstmals Staatsmeister!
TSV Raiffeisen Hartberg erstmals Staatsmeister!
3:2-Sieg gegen UVC McDonald’s Ried/Innkreis im 5. Spiel
Was für eine spannende Finalserie, was für eine großartige Stimmung in Hartberg und Ried! Am Ende eines langen Volleyball-Abends durfte der TSV Raiffeisen Hartberg am Dienstag erstmals über den österreichischen Meistertitel jubeln! Die Steirer gewannen das vierte Finalspiel der Best-of-7-Serie der AVL Men zuhause gegen UVC McDonald’s Ried/Innkreis mit 3:2 (25:16, 22:25, 24:26, 25:16, 15:11) und entschieden die Serie damit mit 4:1 für sich.
Ried überzeugte einmal mehr mit einer kämpferischen Leistung und starkem Verteidigungsspiel, doch Hartberg nahm den Kampf ebenso an und profitierte letztlich auch von der größeren Kadertiefe. Nach 210 Minuten verwandelte ein stark aufspielender Đorđe Knezević den ersten Matchball zum umjubelten Sieg und damit zum ersten Meistertitel für den TSV Hartberg.
Die Meistertrophäe wurde in der mit 1.430 Fans ausverkauften Stadtwerke-Hartberghalle unter anderem von Bürgermeister Marcus Martschitsch überreicht.
Als MVP des Spiels wurde Hampus Ekstrand ausgezeichnet, als MVP der gesamten Finalserie TSV-Kapitän Max Thaller!
Max Thaller (Hartberg-Kapitän): „Mir fehlen die Worte, es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich bin den Tränen nahe. Hartberg hat sich diesen Titel verdient, genauso wie unsere Fans. Unser Fokus war von Anfang an sehr hoch. Dass sich Ried noch einmal so zurückkämpft, hätte ich nach dem ersten Satz nicht erwartet – da habe ich gedacht, jetzt haben wir sie endgültig…“
Markus Hirczy (Trainer Hartberg): „Es war ein hartes Spiel. Ried hat genau so gespielt, wie wir es erwartet haben. Nach dem ersten Satz haben wir vielleicht gedacht, dass es reichen würde – aber im Finale reicht das eben nicht. Vor dem fünften Satz habe ich der Mannschaft gesagt, dass wir solche Situationen heuer schon erlebt haben. Diesmal haben wir es umgesetzt und sind unglaublich glücklich. Besonders freut es mich für alle, dass wir den Titel zuhause feiern können.“
Christoph Marks (Hartberg): „Es ist einfach großartig, vor so einer Kulisse feiern zu dürfen. Trotz der Schwierigkeiten, die wir im Spiel hatten, haben wir als Team immer daran geglaubt und uns am Ende belohnt.“
Paul Scheiblhofer (Hartberg): „Weltklasse Stimmung – besser geht es nicht mehr. Wir haben am Montag noch einmal gut trainiert und waren gut vorbereitet. Ried war nicht umsonst im Finale. Sie waren stark und sind verdient Zweiter.“



